M.Hostomme – Champagner-Winzer aus Chouilly

Champagner von der Côtes des Blancs


Champagner ist nicht gleich Champagner. Wie bei jedem Wein ist die Rebsorte und das Terroir ein wichtiger Aspekt für den Stil des fertigen Produktes. Die Champagne ist in  drei große Weingebiete eingeteilt, die sich in Rebsorten und Boden unterscheiden. Vallee de la Marne, Montagne de Reims und Côte des Blancs.

Der Champagner von M.Hostomme stammt aus dem Gebiet Côte des Blancs. Bei dem Boden handelt es sich um weißen Kalkstein. Daher leitet sich der Name ab. Hier wird vor allem die weiße Chardonnay Traube angepflanzt. Ein Champagner, der nur aus dieser Rebsorte gekeltert wird nennt man “Blanc de Blancs”. Er besteht aus 100% Chardonnay-Trauben.

Das Weingut M.Hostomme in Epernay, Chouilly wird seit 2005 vom Sohn Laurent Hostomme geführt. Er achtet besonders auf die Perfektion und Erhaltung der Qualität.

Wenn Sie diesen Cahmpagner verkosten wollen, melden Sie sich zu unserer Champagner-Verkostung am 18.November 2011 an. Unter Tel. 08231 88011.

Unser online-shop Präsentkorbservice führt

Champagner blanc de blancs, halbe und ganze Flaschen und Champagner rosé

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Patagonien: Die Familie Schroeder

Auf der Suche nach besonderen Weinen aus Südamerika und meiner Passion zum Tango begegnete ich vor ein paar Jahren auf der ProWein Düsseldorf in der Abteilung Südamerika den Brüdern Schroeder. Mich verwunderte der Nachname, der so gar nicht südamerikanisch klang. Bei einem Gespräch mit den beiden zeigte sich die deutsche Abstammung des Großvaters. Er war 1940 ausgewandert und baute in den besten Lagen Weinreben an. Als er sich für die Lagerung der Weine einen Keller ausgrub stieß er auf eine archäologisch interessante Höhle. Sie barg einen im 1m großen Oberschenkelknochen eines Dinosauriers. Daher der Name der Weine: SAURUS:  Heute ist neben der Weinkellerei auch eine Höhlenbesichtigung für Touristen möglich.

Mich faszinierten die Weine von Anfang an. Die ausserordentliche Fruchtigkeit und Reinheit, eine ausgezeichnete Ausgewogenheit und präzise Vinifikation begeistern mich.

Sie sind inzwischen ein fester Bestandteil meines Südamerika Sortiments geworden.

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Das Friaul-Julisch-Venetien

Colli Orientale del Friuli


DOC für eine breite Palette von Rot-, Rosé- und Weißweinen in der italienischen Region Friaul-Julisch-Venetien; nahe der Grenze zu Slowenien und Österreich. Der Name bedeutet „östliche Hügel von Friaul”. Die Reben profitieren von den gegenläufigen Winden zwischen Alpen und Adria. Die mengenmäßig wichtigste Appelation ist die DOC Grave del Friuli. In dieser relativ flachen Ebene ist der meiste Wein ein leichter und fruchtiger Verschnitt aus roten Bordeaux-Sorten. Das Renommee des Gebietes ist der Refosco – mit Aromen nach roten Beeren und eher schroffen Tanninen, die jedoch beim Reifen saftige Pflaumen- und Bitterschokoladenaromen ergeben.

Die beste Reputation genießen die Weißweine aus den Bergen. Die Zone umfasst insgesamt 14 Gemeinden in der Provinz Udine, die halbmondförmig um die Hauptstadt Udine gruppiert sind. Der Bereich mit etwa 2.100 Hektar Rebfläche erstreckt sich in Form einer langgezogenen Hügelkette am Rande der Ebene von Udine von Buttrio im Süden bis Tarcento im Norden. Im Süden schließt die Region Collio Gorizia in der Provinz Gorizia (Görz) an, die Grenze bildet der Fluss Judrio. Beide geologisch gesehen ähnlichen Bereiche gehörten einstmals zum österreichischen Habsburger-Reich. Während aber Udine schon im Jahre 1866 italienisch wurde, kam Gorizia erst nach dem Ersten Weltkrieg Anfang der 1920er-Jahre zu Italien dazu. Es gibt die vier Subzonen: Cialla, Ramandolo, Rosazzo und (seit 2010) Schioppettino di Prepotto. Der Boden besteht aus kalkhaltigem Mergel und Sandstein, die Weingärten sind oft terrassiert.

Die reinsortigen Weine müssen zumindest 85% der jeweiligen Sorte enthalten, die restlichen 15% können zugelassene Sorten der gleichen Farbe sein. Dies sind die Typen Cabernet (aus Cabernet Franc und/oder Cabernet Sauvignon), Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Malvasia, Merlot, Picolit, Pignolo, Pinot Bianco, Pinot Grigio, Pinot Nero, Refosco dal Predundolo, Ribolla Gialla, Riesling (aus Riesling Renano), Sauvignon, Schioppettino, Tazzelenghe, Tocai Friulano, Traminer Aromatico und Verduzzo Friulano. Bianco, Rosso und Rosato werden in beliebiger Mischung bzw. Verwendung einer oder mehrerer zugelassener weißer bzw. roter Rebsorten produziert. In den abgegrenzten Subzonen Cialla und Rosazzo werden teilweise dieselben Weine erzeugt, diese dürfen zusätzlich den Namen der Subzone am Etikett führen. Alle Weine werden zumindest Secco (trocken) ausgebaut, einige auch in Amabile (halbsüß) und Dolce (süß). Von zahlreichen dieser Weine gibt es auch alkoholstärkeren Superiores und länger gelagerten Riservas.

Im April 2006 wurde der Colli Orientali del Friuli Picolit als DOCG klassifiziert. Der Wein war bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf den adeligen und kaiserlichen Tischen von ganz Europa zu finden und wurde Chateau d’Yquem gleichgesetzt. Der süße, strohgelbe Dessertwein besitzt ein reichhaltiges Aroma nach Honig, Blumen, Feigen, Äpfeln und Birnen. Er muss aus zumindest 85%, in der Subzone Cialla aus 100% Picolit bianco gekeltert werden. Der Alkoholgehalt muss zumindest 15%, in der Subzone Cialla 16% vol betragen. Zulässiger Höchstertrag ist 22 Hektoliter je Hektar. Ein Ausbau in Holzfass ist erlaubt. Der Wein darf ab 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres, der aus der Subzone Cialla nach zwei Jahren und ein Riserva nach vier Jahren verkauft werden.

Weiße Rebsorten
Cividin, Glera, Malvasia istriana, Ribolla gialla, Sciaglien, Tocai Friulano, Verduzzo friulano, Vitovska, Mueller-Thurgau, Chardonnay, Moskato giallo,Pinot bianco, Pinot grigio, Riesling, Sauvignon blanc, Traminer aromatic,

Für Süßwein: Moskato rosa, Picolit, Ramandolo, Ucelut, Verduzzo friulano “dorato”

Rote Rebsorten:
Cjanorie, Cjavalagjan, Forgjarin, Oselot, Piculit neri, Pignolo, Refosco dal Peducolo rosso,Refosco di Faedis, Refosco istriano, Schioppettino, Tazzelenghe, Terrano,Cabernet, Cabernet franc, Cabernet sauvignon, Franconia, Malbec, Merlot, Pinot nero,

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Monika Theiner verlässt nach 22 Jahren die Geschäftsstelle des TSV Königsbrunn in den Ruhestand

Von Maximilian Semmlinger

Der Mensch stand für sie immer Mittelpunkt. Und mit vielen Hunderten von Menschen hatte Monika Theiner in der Vergangenheit als Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des TSV Königsbrunn auch zu tun. Nach 22 Jahren nimmt die 64-Jährige nun Abschied vom aktiven Berufsleben und geht in den verdienten Ruhestand.

Bereits auf der vergangenen Vereinsratssitzung bedankte sich TSV-Vorstand Detlef Füssel bei seiner langjährigen Mitarbeiterin und Weggefährtin: „Mit Monika Theiner verlässt uns eine sehr loyale, stets engagierte, pflichtbewusste und hilfsbereite Mitarbeiterin.“ Nach 35 Jahren Mitgliedschaft trüge vieles im Verein ihre Handschrift, stellte Füssel fest. So habe sie sich nicht nur mit großem Elan um die ständige Erneuerung und Erweiterung der Angebote im Gesundheitsstudio bemüht, sondern auch das Ferienprogramm, viele Vereinsmeisterschaften, die Namensgebung der Willi-Oppenländer-Halle, die Teilnahme am Markt der Vereine und die 75- und 80-Jahrfeiern des TSV Königsbrunn organisiert. Als qualifizierte Übungsleiterin im Turnen und im Präventionssport leistete Monika Theiner zudem zahlreiche ehrenamtliche Stunden. „Der TSV Königsbrunn war immer unser gemeinsames Baby“, unterstrich Vorstand Detlef Füssel die enge Zusammenarbeit mit Monika Theiner. Beide hatten sich bereits im Mutter-Kind-Turnen kennengelernt und danach jahrelang als erster und zweiter Abteilungsleiter beim Turnen agiert.

An ihrem letzten Arbeitstag, der zugleich ihr 64. Geburtstag war, bedankte sich Monika Theiner im familiären Rahmen der Übungsleiter des Gesundheitsclubs für die gemeinsame Arbeit. „Jeder Trainer, jedes Mitglied hat eine unterschiedliche Persönlichkeit, mit der man anders umgehen muss. Doch das hat immer sehr gut geklappt“, bedankte sich Monika Theiner bei ihren Übungsleitern. Sichtlich gerührt freute sich die scheidende TSV-Mitarbeiterin über die Geburtstagsständchen, ebenso wie über den Präsentkorb von Christina Wunder-Semmlinger, den ihr die Übungsleiterinnen im Gesundheitssport als Dankeschön überreichten.

„Die selbstständige Arbeit im Verein hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, sagte Monika Theiner, die im Ruhestand besonders den engen Kontakt zu den Menschen vermissen werde. Aber sie freue sich auch auf die Vorteile. „Ich kann wieder länger schlafen und mein Klavier spielen auffrischen“, so Theiner. Außerdem wolle sie Spanisch lernen. Neben vielen weiteren Plänen hegt Theiner seit längerer Zeit einen weiteren Wunsch. „Ich möchte gerne ein Kinderbuch schreiben“, sagt die 64-Jährige. Die Handlung der Geschichte hätte sie schon im Kopf, „aber das bleibt noch ein Geheimnis“, zwinkert Monika Theiner. „In ein, zwei Jahren“, so hofft sie, werde man vielleicht als Buchautorin wieder von ihr hören.

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Mit einem Klick zum Weißwurstglück

Immer mehr Unternehmen eröffnen einen Shop im Internet.
Auch in der Region haben viele den Trend für sich erkannt

Landkreis Die Bequemlichkeit vieler Kunden hat Christina Wunder-Semmlinger zur Geschäftsidee gemacht. Seit 15 Jahren vertreibt die Königsbrunnerin Präsentkörbe über das Internet. So kann jeder von zu Hause aus bequem Waren ordern. Mit diesem Geschäftsmodell ist Wunder-Semmlinger nicht 23 Prozent aller Unternehmen verkauften im vergangenen Jahr ihre Produkte zusätzlich über das Internet. Doch das ist in einigen Regionen des südlichen Landkreises Augsburg, die schlecht mit DSL versorgt sind, gar nicht einfach. Christina Wunder-Semmlinger dagegen hatte Glück. In Königsbrunn leiten die Kabel alle Daten, die für eine Bestellung nötig sind, problemlos weiter. Weine, außergewöhnliche Schokoladen, Weißwürste und andere Lebensmittel füllt Wunder- Semmlinger in die Körbe, die Kunden aus der ganzen Welt in Königsbrunn bestellen.
Angefangen hat sie klassisch. Vor 23 Jahren mit einem Laden in Königsbrunn. Damals hat sie ihre Kunden noch mit Fax-Briefen auf neue Produkte aufmerksam gemacht. Dann hat sie das Internet für sich entdeckt. Ihren Laden in Königsbrunn betreibt sie zusätzlich. Doch
das Onlinegeschäft sei lukrativer„Kunden können ständig bestellen.
Sind an keine Öffnungszeiten gebunden“, sagt sie. Auch Carmen Harnacke Droll vom Tierparadies Schwabmünchen hat diesen Sommer den Onlinetrend für sich entdeckt.
Sie wollte ihr Sortiment erweitern. Aus Platzmangel im Laden hat sie sich für den zusätzlichen Vertrieb über das Internet entschieden. Wie in den Innenstädten ist auch
die Konkurrenz im Internet groß. Zudem müsse der Shop stets optimal programmiert sein. Sei man hier nicht ganz vorne mit dabei, sinken die Chancen auf Umsatz massiv. Stefan Weiß von der Firma Weiß Consulting in Schwabmünchen, die Unternehmen bei der Gestaltung von Onlineshops berät, ist sich sicher: „Der Hauptumsatz wird in Shops gemacht, die unter die ersten fünf Ergebnisse der Google- Suche fallen.“ Kundenkreis erstreckt sich übers ganze Bundesgebiet Weiß betreibt selbst zwei Web-Geschäfte. Einen für Wand-Tattoosund einen für Wohnwagen-Warnschilder. Der Vorteil der Online-

Verkäufe liegt für ihn auf der Hand: „Ich habe einen Kundenkreis, der sich über das gesamte Bundesgebiet erstreckt. Die meisten Bestellungenwerden in den Norden Deutschlands geliefert“. Doch Aufträge anzunehmen ist nicht überall problemlos möglich.
In Untermeitingen etwa gab es vor drei Jahren Probleme, wie DSLPate Simon Schropp von der Verwaltung weiß. „Im Industriegebiet wollte sich ein Online-Dessous-
Handel niederlassen. Aufgrund fehlender DSL-Anbindung kam es allerdings
nicht dazu.“ Mittlerweile ist das Problem behoben. Das Industriegebiet wurde mit DSL erschlossen. Der Webshop aber hat sich einen anderen Standort gesucht. Michael Großmann von Optik Großmann in Schwabmünchen sieht in Onlineshops eine Konkurrenz.
Produkte seien im Netz oft billiger als in seinem Laden. Vor allem Kontaktlinsen. Einen Kundenrückgang verzeichnet er allerdings nicht. Großmann kann sich auch vorstellen,
warum: „Ein Webshop überlässt die Verantwortung ausschließlich dem Kunden. Hier gibt
es keine kompetente, persönliche Beratung“, sagt der Augenoptikermeister.

Christina Wunder-Semmlinger in ihrem Feinkostladen in Königsbrunn. Seit 15 Jahren
vertreibt sie ihre Produkte und Präsente zusätzlich über das Internet. Für sie ist
das eindeutig die lukrativere Absatzquelle.                  Foto: Maximilian Semmlinger

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Kurs für Wein freaks: Wein und Speisen – und die europäische Kulturgeschichte


Tafelrunde 1739

Wein und Speise erfolgreich aufeinander abzustimmen ist keine leicht Kunst. Der Kurs beschäftigt sich mit der Historie des Weines, Weintrinkens und seine Bedeutung mit Speisen. Er gibt Kenntnis über die wichtigsten Grundregeln des Geschmacks und Textur von Speisen und Wein. Sie erhalten Tipps für den Einkauf und Anregungen für eine sinnvolle Zusammenstellung. Dies alles wird in praktischen Beispielen erprobt und verkostet.

Der Kurs besteht aus 3 Teilen.

  1. Teil  Die Geschichte des Weines in Europa. Herkunft und Verbreitung
  2. Teil  und 3. Teil
    Wein und Speisen abstimmen. Geschmack und Textur von Wein und Speisen erkunden anhand praktischer Umsetzung.

Mitbringen: Schreibzeug.
Skript wird gestellt

Termine:
VHS Königsbrunn Mai 2011

Einzelbuchung nach Absprache
Preis pro Kurs und Teilnehmer (mind. 5 Pers.) 35 Euro
ab 6 -10 Personen 30 Eur0

Veranstaltungsort
Cafe Freud oder Emelka

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Weiße Weine aus roten Trauben. Was verbirgt sich dahinter?

Von Christina Wunder-Semmlinger

In Frankreich heißen diese Weine Blanc des Noirs – also Weißer aus Schwarzen. Wenn man eine dunkle Weintraube aufschneidet sieht man, dass das Innere hell ist und beim Auspressen einen hellen Saft ergibt. Der bekannteste Vertreter ist der Champagner. Champagner wird aus den Rotweinsorten Pinot noir und/oder Pinot meunier (Spätburgunder und Schwarzriesling) gewonnen. Der helle Saft gekeltert und dann weiterverarbeitet. Wird Champagner nur aus weißen Chardonnaytrauben gekeltert heißt er Blanc de Blanc.

In anderen Ländern gibt es für diese „weiß oder hell gekelterten“ Weine eine eigene Bezeichnung. Teilweise unterscheiden sich die Verfahren etwas. In Deutschland ist der Begriff Weißherbst üblich. Es setzen sich aber auch die Begriffe Blanc de Noirs oder weiß gekeltert durch. In Österreich nennt man diese Weine „Gleichgepresster“, in Frankreich die Stillweine nennen sich Taché oder Vin Gris. In den englischsprachigen Ländern heißen sie blush und in der Schweiz Süßdruck. Bekanntester Vertreter ist hier der Dôle blanche.

Wie schmecken Blanc de Noirs?

Diese Weine haben meist weniger Säure aus sonst „normale“ Weißweine und sind daher gut bekömmlich. Sie haben kräftige und intensive Fruchtaromen.

Gründe für die Herstellung von Blanc de Noirs

1. Der Winzer hat nur Rotweintrauben auf seinem Weinberg und möchte mit einer weißen Variante  sein Angebot erweitern

2. In Südafrika , USA und Australien wurden weite Gebiete mit Rotweintrauben bepflanzt. Da der Konsument im Sommer aber lieber Weißwein trinkt,  keltert man weiße Weine aus roten Trauben.

3. Blanc de Noirs kamen in den 90 ern in Mode. Sie sind ideale Marketing Objekte für einen Hersteller

4. Winzer sind bestrebt immer bessere Rotweine zu machen. Um Rotweine in ihrer Struktur dichter zu machen, lässt man nach der Lese einen Teil des Saftes abziehen. Somit gären die Schalen der Rotweintrauben in weniger Saft und die roten Weine schmecken intensiver.

5. Man hat einen Weißwein mit den Vorzügen eines Rotweins

6. Meist werden diese Weine zusätzlich in Barriques ausgebaut.

7. In einem schlechten Wetter-Weinjahr ist es oft besser einen guten Blanc de Noirs als einen dünnen Rotwein herzustellen.

Weiße Weine aus roten Trauben werden wie Weißweine gekeltert. Das heißt das Lesegut wird gepresst und der Saft sofort gekeltert. Es gibt keine Maischestandzeiten. Und dies ist der Unterschied zu den Rosés. Um die rötliche Farbe für einen Rosé herzustellen, liegen die angepressten Trauben mit Saft und Schale eine Zeitlang in der Maische.

Was ist der Unterschied zwischen Rosé und Weißherbst?

Nach deutschem Recht darf die Bezeichnung Rosé für inländische Weine von blass- bis hellroter Farbe verwendet werden, die nur aus Rotweintrauben gekeltert werden. Ein Rosé kann aus mehreren Traubensorten bereitet werden und muss mind. Zu 95% aus hell gekeltertem Most bestehen. Ein Hinzufügen von Rotwein zwecks kräftigere Farbe –wenn auch gleiche Herkunft – ist daher nur sehr begrenzt möglich Außerdem dürfen nur Qualitäts- oder Prädikatsweine Weißherbst heißen. Für trocken oder nicht gibt es weder bei Rosé noch bei Weißherbst gesetzliche Vorgaben. Do der badische Weinbauverband folgt den Winzern und mach ein wenig Politik, indem er bei Rosé nur trocken, beim Weißherbst nur lieblich und halbtrocken prämiert.

Wie werden Blanc de Noirs serviert?

Blanc de Noirs werden auch als Sommerweine bezeichnet. Am besten gekühlt bei 8-10 Grad genießen.

Weinprobenabend am Samstag, 9.10.2010

Alde Gott Pinot brut, Baden

2008 Portugieser Weißherbst trocken KNOBLOCH BioWein aus Rheinhessen

2009 Alde Gott Pinot noir blanc de noir, trocken

2009 ASARA Cabernet sauvignon blanc

2006 Grossheppacher Wanne Trollinger Blanc de noir G.F.Mayer

2009 Johann Topf Weißer Zweigelt trocken

2009 Blanc de Noir feinherb Markus STEIN, Mosel

Crémant Bourgogne brut Francoise Chauvenet

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Renato Keber Vini doc Collio

Auf meiner Reise durch das Friaul – und damit auf der Suche nach außergewöhnlichen Weinen und deren Winzer bin ich bis an die Grenze Sloweniens in den Ort Zegla gefahren. Nur etwa 35km von Cormons entfernt offenbart sich ein gleichmäßiges Hügelland mit Böden aus Mergel und Sand. Dort treffe ich Renato Keber. Ein sympathischer Mittvierziger mit einer kleinen runden Brille auf der Nase. Ich störe ihn gerade, als er eine Palette mit Weinkartons bestückt und  eifrig Kartons faltet. “Doch für eine kleine Weinprobe habe er immer Zeit” zwinkerte er mir zu und so folgte ich ihm in den Weinkeller der mich durch einen langen Gang führte. Wir setzten uns an einen langen Holztisch und er entkorkte sogleich einen Friulano. Auf dem Etikett von 2008 steht noch Tocai friulano, wie die Rebsorte früher hieß. Aber seit Ungarn sich beschwert hat, dass der Name Tokaij zu Ungarn gehört, müssen die Italiener das “Tocai” weglassen und den Wein nur noch Friulano nennen.

Der Friulano stellt sich im Glas goldfarben dar. In der Nase neben blumig-vegetativen Noten wie Heublumen, auch Fruchtnoten wie Honigmelone und Kiwi. Im Gaumen zeigt er sich kräftig, voluminös mit langem Nachhall. Auf alle Fälle ein Wein, den man auch solo genießen kann.

Der zweite ein Roter, nennt sich “Collio Rosso 2005″. Ein Rotwein von mittlerer Struktur. In der Nase würzig, dunkle Beerenfrüchte und im Geschmack trocken fruchtig, leicht. Ein idealer Essensbegleiter besonders für Gerichte mit Tomaten und Kräutern.

Der dritte Wein ist ein  “Grici Merlot 2003 riserva”.  Dichte Struktur, tiefdunkles Kirschrot. In der Nase dunkle Waldbeeren, Pflaume, etwas Unterholz, Würzkräuter, Vanille. Im Gaumen zeigt er sich großartig komplex, elegant mit langem Nachhall. Ein idealer Essensbegleiter für geschmorte und gebratene Fleischgerichte.

Alles in Allem war dieser Besuch ein absolut geschmackliches highlight. Der gelernte Oenologe Renato Keber ist auf dem besten Weg durch sein Wissen und der Erfahrung seiner Familie im Weinbau seinen eigenen Stil zu erfinden.

Alle beschriebenen Weine finden Sie hier

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Oktoberfest 2010

Vom 18.09. bis 4.10. ist es wieder soweit. Dann es heisst es o’zapft is! Dieses Jahr ist ein besonderes Jubiläum- 200 Jahre Oktoberfest. Auch dieses Jahr zieht dieses Volksfest wieder Millionen von Besuchern aus dem In- und Ausland an. Bayern’s Volksfest Nr. 1 ist Exportschlager schlechthin. Doch dieses Jahr ist ein ganz besonderes. Das Münchner Oktoberfest wird 200Jahre als und feiert dieses Jubiläum mit einem Sonderprogramm und vielen Attraktionen.

Zu diesem Anlass haben wir für unsere Kunden ein Oktoberfest-Präsent kreiert.

Inhalt:

  • 5 Fl. Oktoberfest Bier* von Hacker Pschorr
  • CD Wies’n Hits direkt vom Festzelt. Eine Super-Party-Stimmungs-Cd mit aktuellen Aufnahmen.
  • Oktoberfest-Knigge
  • Orginal Filz-Sepplhut

Näheres finden Sie unter http://www.muenchen.de/Tourismus/Oktoberfest/Jubilaeumsfeier_200-Jahre-Oktoberfest/392307/index.html

Was isst man auf der Wies’n  hier

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Domaine de Bellemare

Die Domaine de Bellemare, direkt am “Etang de Thau” gelegen, erzeugt auf etwa 70 Hektar elegante Rebsortenweine. Mèze befindet sich in Roussillon-Languedoc im Süden von Frankreich. Hier ist es meist sehr heiss. Die Reben  profitieren von den kühlenden Winden, die vom nahegelegenen Meer und dem Salzwassersee Thau in die Weinberge ziehen. Dieser Salzwassersee ist ein Naturschutzgebiet und Heimat vieler seltener Vogelarten. Oenologin des Weingutes ist Fabienne Capello.  Sie steckt sehr viel Herzblut in ihre Arbeit – in ihre Weine, die viel Authentizität und Charme austrahlen. www.http://www.praesentkorbservice.de/katalog/2-Weine/index,4700.php

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